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Kunst bewegt - ERGO Stiftung: Jugend und Zukunft vergibt 100.000 Euro
hinzugefügt am 23-11-2010 von Warras // twitter - facebook - xing - google+ - ticker
Feierliche Preisverleihung mit Armin Mueller-Stahl in Hamburg

Gemalt, gebaut, geformt: 188 kunstpädagogische Projekte bewarben sich mit ihren Aktivitäten um den Nationalen Förderpreis 2010 der ERGO Stiftung:
„Jugend & Zukunft“. Jetzt stehen die Sieger für die mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Auszeichnung fest. Eine Fachjury wählte unter dem diesjährigen Motto „Kunst bewegt“ aus allen Einsendungen elf Initiativen aus, die einen integrierenden und nachhaltigen Ansatz verfolgen. Bereits seit 1999 unterstützt die Stiftung junge Menschen in ihrer Entwicklung. Diesjähriger Schirmherr war Armin Mueller-Stahl, international renommierter Schauspieler und Regisseur, Autor, Musiker und Maler. Er übergab die Preise am
22. November 2010 im feierlichen Rahmen in Hamburg.

„Kunst ermöglicht Kindern und Jugendlichen, sich selbst auszudrücken“, so Armin Mueller-Stahl. Das beweist auch das Münchner Projekt „International Munich Art Lab“ von Kontrapunkt e.V. Es belegte den ersten Platz und erhielt eine Fördersumme in Höhe von 25.000 Euro. Den zweiten Platz errang die Initiative „Räume durch Erleben entwerfen“ von BunteKuh e.V. aus Hamburg und wird mit 20.000 Euro gefördert. Platz Drei, dotiert mit 15.000 Euro, erreichte „Kunst auf der Straße“ des Vereins Kunstwerker e.V. aus Wiesbaden. Weitere acht Projekte zeichnete die Jury mit einem Anerkennungspreis von je 5.000 Euro aus.

1. Preis: „International Munich Art Lab“ von Kontrapunkt e.V. bietet berufliche Qualifizierungen und bessere Arbeitsmarktchancen für benachteiligte Jugendliche zwischen 16 und 25 Jahren in München an. Sie lernen handwerkliche Fähigkeiten und Techniken in Malerei, Bildhauerei, Grafik oder Computerdesign. Gleichzeitig stehen Teamarbeit und respektvoller Umgang miteinander im Mittelpunkt. Der Verein unterstützt bei Berufsfindung, Bewerbungsprozessen und erarbeitet einen individuellen Förderplan für die Teilnehmer.

2. Preis: Das Projekt „Räume durch Erleben entwerfen“ des Vereins BunteKuh e.V. aus Hamburg kümmert sich um sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche sowie körperlich und geistig Behinderte. Die Teilnehmer werden in Teambildung, Toleranz und Motorik gefördert. So errichten sie in dem Bildhauerprojekt fantasievolle Welten aus Lehm ­– von begehbaren Räumen bis zur drei Meter hohen Skulptur. Dieses handwerkliche Projekt bringt junge Menschen unterschiedlichen Alters, verschiedener Herkunft und Bildung auf kreative Weise zusammen.
3. Preis: „Kunst auf der Straße“ des Vereins Die Kunstwerker e.V. aus Wiesbaden verfolgt vor allem ein Ziel: Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Familien zu zeigen, dass sie die Fähigkeit haben, ihre eigenen Ideen kreativ umzusetzen. Hierfür fahren freischaffende KünstlerInnen mit mobilen Werkstätten in soziale Brennpunkte. Gemeinsam experimentieren sie mit Gusstechniken, Steinbildhauerei oder Instrumentenbau. Auf diese Weise entwickeln die Kunstneulinge Werte für ihre Arbeiten. Dieses stärkt das Selbstbewusstsein und zeigt jungen Menschen einen Weg, ihre eigene Lebensgestaltung selbst in die Hand zu nehmen.

Die diesjährigen mit jeweils 5.000 Euro dotierten Anerkennungspreise erhielten:
„Abfahrt Kunst – die Museumshaltestelle“ des Museums für Gegenwart aus Berlin
„Werkprojekt Kunst“ der Schule Hirtenweg aus Hamburg
„Projekt 201X“ vom Kunstmuseum Bonn
„Kunst und Identität“ der Hamburger Kunsthalle
„Ich bin ich und du bist du“ der Maria-Grünewald-Schule aus Wittlich, Rheinland-Pfalz
„Kunstlabor“ der Hamburger Deichtorhallen und dem Verein Westwerk
„RaumSchaffen + Kunst Kisses“ der „Galerie der Zukunft“ aus Hamburg
„General Sikorski, Geißbart und Pimpinella“ der Lebenshilfe e.V. aus
Frankfurt am Main

Zur Jury zählten renommierte Kulturschaffende sowie Vertreter aus Medien und Politik. Hierzu gehörten neben der Vorsitzenden Prof. Dr. Karin von Welck (ehemalige Hamburger Kultursenatorin) unter anderem Dr. Dirk Luckow (Direktor Deichtorhallen, Hamburg),
Dr. Harald Falckenberg (Sammlung Falckenberg, Phoenix Kulturstiftung), Dr. Thomas Gädeke (stellvertretender Direktor Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte),
Prof. Dr. Sabine Schulze (Direktorin Museum für Kunst und Gewerbe), Florian Waldvogel (Direktor Kunstverein Hamburg), Rolf Rose (Maler), die Geschäftsführerin der Hamburgischen Kulturstiftung Gesa Engelschall sowie Thomas Levy (Galerie Levy, Hamburg und Berlin).


Hintergrundinformation für Redaktionen
Im Zuge des neuen Markenauftritts der ERGO Versicherungsgruppe wurde die
Hamburg-Mannheimer-Stiftung: „Jugend & Zukunft“ in ERGO Stiftung: „Jugend & Zukunft“ umbenannt. Die Marke Hamburg-Mannheimer ist im Juni 2010 in der Marke ERGO aufgegangen. Seitdem bietet die ERGO Lebens- und Schaden-/Unfallversicherungen unter eigenem Namen in Deutschland an.

Über die ERGO Versicherungsgruppe
Mit 19 Mrd. Euro Beitragseinnahmen ist ERGO eine der großen europäischen Versicherungsgruppen. ERGO ist weltweit in über 30 Ländern vertreten und konzentriert sich auf die Regionen Europa und Asien. In Europa ist ERGO die Nummer 1 in der Kranken- und der Rechtsschutzversicherung; im Heimatmarkt Deutschland gehört ERGO über alle Sparten hinweg zu den Marktführern. Über 50.000 Menschen arbeiten als angestellte Mitarbeiter oder als selbstständige Vermittler hauptberuflich für die Gruppe.
ERGO bietet ein umfassendes Spektrum an Versicherungen, Vorsorge- und Serviceleistungen. Heute vertrauen über 40 Millionen Kunden der Kompetenz und der Sicherheit der ERGO und ihrer Experten in den verschiedenen Geschäftsfeldern; allein in Deutschland sind es 20 Millionen Kunden. ERGO gehört zu Munich Re, einem der weltweit führenden Rückversicherer und Risikoträger. Mehr unter http://www.ergo.com.

Für weitere Informationen:
Pressestelle ERGO Stiftung: „Jugend & Zukunft“
c/o MPR Dr. Muth Public Relations GmbH
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